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Artikel in der Kategorie '2. Mannschaft'

Bei der Zweiten läuft es rund 09.03.2025
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Wieder ein klarer Sieg für die Zweite von Turm Rietberg, 6 : 2 bei der Vierten vom Bielefelder SK.

Yuyang Chen an Brett 7 brachte die Türme schon nach etwa einer Stunde in Führung. Bereits am Ende der Eröffnung stand er auf Vorteil und baute diesen zügig zum Sieg aus. - 0 zu 1

Christian Ströhmeier (6) war erst einmal ausgeglichen unterwegs, beim Übergang zum Endspiel konnte er aber die gegnerische Stellung aus den Angeln heben. - 0 zu 2

Zum 3 : 0, aus Rietberger Sicht, baute Ferdi Schumacher (4) das Ergebnis aus. Er gewann frühzeitig einen Bauern, kam eine Weile nur langsam voran, strich aber schließlich dank einer Springergabel ebenfalls den vollen Punkt ein.

Ludger Funke (2) ging frühzeitig zum Angriff über, konnte sich aber hier nicht durchsetzen und musste in einem Doppelturmendspiel in ein Remis einwilligen. - 0,5 zu 3,5

Besser machte es sein Brettnachbar Michael Trost (1). Er drang mit beiden Türmen und der Dame ins gegnerische Lager ein, was so gerade noch verteidigt werden konnte. Als noch ein Springer hinzukam, war es um den Bielefelder geschehen. - 0,5 zu 4,5

Somit hatte Rietberg die für den Mannschaftssieg notwendigen 4,5 Punkte zusammen.
Da war es kein Beinbruch, dass Elias Vögeler (Brett 5) seine aussichtsreiche Stellung versemmelte. Möglicherweise hätte das Pushen seines Freibauern zum Erfolg geführt, jedoch gruppiete Elias seine Figuren zu langsam um und verlor durch einen Konterschlag. - 1,5 zu 4,5

Joel Kollenberg, der nach längerer Pause wieder am Brett (3) Platz nahm, erspielte sich Raumvorteil am Königsflügel, sah sich aber auf der Damenseite einigem Druck gegenüber. Der Versuch des Bielefelders, das Stellungsproblem mit einer Kombination zu lösen, erwies sich aber als Patzer und brachte einen weiteren Punkt für den Turm. - 1,5 zu 5,5

Am 8. Brett hatte Michael Schalk in ein materialgleiches Turmendspiel abgewickelt. Unter Druck stehend tauschte er den Turm ab, was leicht hätte schief gehen können. Aber der junge Bielefelder machte dieser letzten Partie des Tages mit einem freundlichen Remisangebot ein Ende. Das deutliche 6 : 2 bedeutete den 3. Sieg von Turm 2 in Folge. So kann es weitergehen, auch wenn der Zug nach ganz oben wohl abgefahren ist.

Weiter geht es am 30. 03. 2025, auswärts gegen den SC Wiedenbrück.
F.S.
Jetzt läuft es bei der Zweiten 16.02.2025
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Kaum zu glauben, wenn man das klare 6,5 : 1,5 Ergebnis sieht, mit dem Turm Rietberg 2 die Gegnermannschaft Brake 2 auf den Heimweg schickte, dass der Spielverlauf zumindest 2 Stunden lang recht spannend war.

Zunächst sah es für die Bielefelder gut aus, denn Luis Kriener an Brett 8 und Michael Hutfilker an 7 büßten frühzeitig Material ein (Qualität bzw. Läufer). Danach ließ Yuyang Chen (5) - in einem völlig ausgeglichenen Endspiel - seinen König in der guten Absicht, diesen zu aktivieren, in ein Mattnetz laufen. Kalte Dusche! - 0 zu 1

Bei Luis wendete sich das Blatt jedoch schnell. Er verdarb seinem Gegner die Rochade, gewann sein Material mit Zinsen zurück und schaffte ein schönes Mattbild auf freiem Feld. - 1 zu 1

Wenig später brachte Ferdi Schumacher (3) seine Mannschaft in Führung. Mit den schwarzen Steinen übernahm er frühzeitig die Initiative und gewann nach einem Figurenopfer einen Bauern. Die Verteidigung des Bielefelders brach dann schnell zusammen. - 2 zu 1

Fast gleichzeitig hatte auch Elias Vögeler (4) seinen frühzeitig erreichten Positionsvorteil mit sicherem Spiel in einen Sieg umgemünzt. „Nur einmal habe ich gepatzt, aber der Gegner hat es nicht gemerkt“, meinte Elias. - 3 zu 1

Bei Michael Schalk (6) schien sich allerdings nach dem Verlust einer Figur Unheil anzubahnen. Wie sich die wundersame Rettung zugetragen hat, weiß der Chronist nicht zu sagen, aber Michael vermeldete plötzlich einen Sieg. - 4 zu 1.

Jetzt lief alles wie am Schnürchen. Michael Trost (1) wies in der Spitzenpaarung den anstürmenden Braker Spieler dank eines Springermanövers unter Einbeziehung des Feldes h8 zurück, brach dann auf den Zentralfeldern durch und siegte im Angriff. - 5 zu 1

Brettnachbar Ludger Funke (2) erreichte mit den weißen Steinen eine ausgeglichene Stellung mit leichtem Raumvorteil. Einen Springerausflug seines Spielpartners konterte er geschickt, eroberte das verirrte Pferd und damit auch den vollen Punkt. - 6 zu 1

In der letzten noch laufenden Partie hatte „Huti“ mit seinem materiellen Minus einfach weiter gespielt und seinen Gegenspieler hingehalten. Dieser sah dann beim Stande von 6 : 1 für den Turm keinen Sinn mehr darin, noch lange weiterzuspielen. Das einzige Remis an diesem Tage. Endstand - 6,5 zu 1,5


„Das war ein Kampf mit vielem Auf -und – Ab, aber am Ende waren wir obenauf.“ (Schumi)
Weiter geht es in 3 Wochen gegen Bielefeld 3.
F.S.
Die Zweite kann wieder siegen 09.02.2025
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Endlich wieder ein Sieg für Turm Rietberg 2 in der Bezirksliga: 5 : 3 gegen die Dritte vom SC Werther.

Ganz schnell ging es am dritten Brett bei Ferdi Schumacher. Er hatte in einer Standarderöffnung eine weniger bekannte Variante gewählt, mit der sein Gegenüber gar nicht zurechtkam. Sein König wurde auf das freie Feld getrieben und mattgesetzt. Nach gut einer Stunde 1 : 0 für den Turm.

Brettnachbar Elias Vögeler (4) erspielte sich mit den schwarzen Steinen im Mittelabschnitt deutliche Vorteile, nämlich Turm gegen Springer und dazu noch zwei Bauern. Als seine Türme dann die 7. Reihe eroberten, war schnell ein weiterer Punkt für Rietberg im Spielbericht notiert.

In einer soliden und durchweg ausgeglichenen Partie erreichte Michael Hutfilker (7) ein Remis.

Christian Ströhmeier (5) hatte sich gut entwickelt und machte Druck auf der d-Linie. Seine Linienöffnung hätte er allerdings noch besser vorbereiten müssen, so dass die Angriffmöglichkeit verpuffte: unentschieden.

Yuyang Chen (6) hatte nach einem Bauerngewinn am Damenflügel Vorteile. Dank umsichtiger Manöver im Mittelspiel, in dem einiges Material getauscht wurde, konnte er ein Freibauernpaar bilden, gegen das kein Kraut mehr gewachsen war. Das war der 4. Punkt Für das Rietberger Team.

Der aus der 3. Mannschaft aufgerückte Agon Krasniqui (8) hatte sich zunächst Raumvorteil verschafft, sah sich aber gezwungen, einige Figuren abzutauschen. Damit wurde sein isolierter Bauer zu einem Angriffziel und die Partie glich sich aus. Das Remisangebot von Agon wurde angenommen, und Rietberg notierte jetzt 4,5 Punkte: Mannschaftssieg.

Ludger Funke an Brett 2 hatte sich in eine passive Stellung mit einem Läufer hinter der Bauernkette drängen lassen. An Befreinungsversuche war nicht zu denken, aber auch der Wertheraner fand kein Mittel, den Riegel zu knacken. Ein weiteres Unentschieden.

Eine Niederlage musste zum Schluss noch am Spitzenbrett Michael Trost hinnehmen. Er behandelte seine ihm gut bekannte Eröffnung recht fragwürdig, und der Partieverlauf gestaltete sich nachteilig für ihn. Am Ende musste er nach einem Figurenverlust aufgeben. - Endstand 3 zu 5

Am kommenden Wochenende geht es in der Bezirksliga gleich weiter, und die SG Turm 2 strebt zuhause weitere Punkte gegen Brake 2 an.



F.S.
Knappe Niederlage der Zweiten 08.12.2024
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„Schade, das hat heute gar nicht geklappt,“ meinte Rietbergs Käpt'n Ferdi Schumacher nach dem knappen Verlust seines Teams gegen Brackwede Dritte. Es ging schon damit los, das die Zweite des SG Turm bei ihrem ersten Heimspiel der Saison nur zu Siebt antreten konnte.
Und nach nicht einmal einer Stunde fehlte bei Michael Hutfilker und Michael Schalk jeweils eine Leichtfigur. Da war der schnelle Sieg von Ferdi Schumacher, der seinen etwas unsolide spielenden Gegenüber bereits nach 16 Zügen matt setzte, lediglich ein kleiner Lichtblick. Yuyang Chen, der zunächst gut ins Spiel kam und einen Bauern gewann, übersah nämlich einen Doppelangriff der feindlichen Dame, und büßte entscheidendes Material und damit die Partie ein. Da Michael Hutfilker inzwischen - mit freundlicher Hilfe seines Gegners - die Partie dank zweier Freibauern noch drehen konnte und zum 2 : 2 ausglich, keimte noch eimal Hoffnung auf. Den inzwischen feststehenden Verlust von Schalk wollte der mit einem Bauernplus in Führung liegende Elias Vögeler unbedingt ausgleichen. Der Gewinn eines zweiten Bauern erwies sich allerdings als Eigentor, den nun lief ein Landmann des Brackweders ungehindert auf die 8. Reihe.
Ludger Funke hatte sich schon früh deutlichen Raumvorteil verschafft, die ineinander verkeilten Bauern machten einen Durchbruch aber schwierig. Schließlich verschaffte sich der Rietberger mit einem Figurenopfer Platz und konnte dem gegnerischen Monarchen zu Leibe rücken. Fast zeitgleich remisierte am Spitzenbrett Michael Trost, weil er einsah, dass sein Endspiel gegen die starke Nummer 1 der Brackweder nicht mehr zu gewinnen war.
Damit war die 3,5 : 4,5-Schlappe für Turm 2 besiegelt. „Das muss in den wichtigen Kämpfen zu Anfang 2025 besser werden“.

Weiter geht es am 09. Februar im schönen Werther.
Text: F.S. - Fotos: E.A.
Zweite mit Unentschieden in Rheda 03.11.2024
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Die Zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg saß noch nicht allzu lange an des Brettern beim Rhedaer SV 3, als Eberhard Austermann, an Brett 8 mit den schwarzen Steinen spielend, ein gewagtes Eröffnungskonstrukt anbot, welches ihm allerdings schnell eine schlechtere Stellung, einen Minusbauern und bald den Partieverlust eintrug. (Zitat Eberhard: "Das kam mir von Anfang an ziemlich spanisch vor, aber irgendwie muss ich mich da an irgendetwas falsch erinnert haben.")

Huti wollte kein Remis
Huti wollte kein Remis
Besser erging es Michael Hutfilker (6). Ihm ging zwar ebenfalls schnell ein Bauer verloren, und in der Folge erhielt sein Gegenüber auch noch positionellen Vorteil. Dach spielte der Rhedaer Mannschaftsführer allerdings sehr Rietberg-freundlich und es stand statt 0:2 nunmehr 1:1.

Agon Krasniqi (7), wie Eberhard Austermann aus der 3. Mannschaft aufgerückt, konnte seinen jungen Gegner mächtig unter Druck setzen, fand aber an 2 Stellen nicht die Umsetzung in den Gewinn. Also: Unentschieden.

Elias überlegt
Elias überlegt
Elias Vögeler (4) hatte eine bessere Bauernstruktur gegen die Schwierigkeit, seinen Läufer zu entwickeln, eingetauscht. Dieses Problem konnte er nicht lösen. Dank des freieren Figurenspiels
konnte sein Gegner zum Angriff kommen, der dann durchschlug.

Brettnachbar Michael Schalk (5) sah sich nach einer verunglückten Abtausch-Aktion einer Mehrfigur gegenüber, die trotz zäher Gegenwehr zum zwischenzeitlichen 1,5 : 3,5 aus Rietberger Sicht führte.

Ferdi war kein Gentleman
Ferdi war kein Gentleman
Zwischen Ferdi Schumacher (3) und seiner Gegnerin entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Mit den weißen Steinen erzielte Schumi Raumvorteil, sah sich aber einem lauernden Läuferpaar gegenüber. Mit einem Durchbruch im Zentrum einschließlich eines Bauernopfers gelang es ihm, die unglücklich postierte schwarze Dame in die Enge zu treiben. Nach erzwungenem Tausch der beiden Königinnen lief der weiße Angriff wie am Schnürchen.

Bei Ludger Funke an Brett 2 sah es lange Zeit so aus, als könnte er mit Hilfe seines Mehrbauern den Mannschaftsstand ausgleichen.
Ludger hat Illusionen
Ludger hat Illusionen
Infolge einer Fehleinschätzung musste er Gegenspiel und am Ende ein Dauerschach zulassen. Sein Kommentar: "Nach solidem Spiel, das zur Eroberung eines Bauern führte, erlag ich der Illusion einer Bauernverwandlung nach Damenopfer. Der Gegner schien allerdings der Illusion von Zeitnot zu unterliegen, obwohl vierzig Züge erreicht waren. Er verschenkte seinen Vorteil durch zu schnelles Spiel und ein Remis durch Zugwiederholung beendete das Spiel."

Den Ausgleich schaffte dann noch Michael Trost am Spitzenbrett. In seiner Lieblingseröffnung verschaffte er sich eine Druckstellung.
Trosti gleicht aus
Trosti gleicht aus
Einen Qualitätsverlust ließ er zu, weil er erkannte, dass er eine Figur einheimsen konnte. Mit diesem Plus ging es auf das Endspiel zu, in dem sich die Konstellation von 2 Läufern bei Michael gegen 3 Bauen ergab. Hier erwies sich die Endspieltechnik des Rietbergers als einwandfrei und ein Landwirt nach dem anderen fiel. Mattsetzen mit 2 Läufern: klare Sache.

Den Erfolg aus der Vorsaison konnten wir mit dem 4 : 4 leider nicht wiederholen. Dennoch waren wir mit dem Ergebnis zufrieden. Angesichts der wechselhaften Partien kätte es auch andersherum lauten können. Weiter geht es am 08.12.2024, zu hause gegen Brackweder SK 3
Text: F.S. - Fotos: E.A.