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Artikel in der Kategorie '2. Mannschaft'

22.11.2009
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Einen deutlichen 6,5:1,5-Sieg landete die zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg beim Auswärtsspiel gegen den Brackweder SK IV.

Nach zwei kampflosen Siegen von Michael Schalk und Lukas Kolbe sorgte Thomas Ott, dessen Gegner eine geschickte Kombination übersah, für eine frühere Führung von 3:0. Dies hielt die Brackweder nicht davon ab, kurze Zeit später Hendrik Berenbrink und Christian Ströhmeier in jeweils ausgeglichener Stellung Remis zu bieten - was die Rietberger dankend annahmen.

Gestärkt mit einem sicheren Mannschaftsremis in der Tasche sorgte Sebastian Rahe für eine Überraschung: Nach schwachem Mittelspiel konnte er in unterlegener Stellung (Turm/Turm vs. Turm/Läufer) zwei verbundene weiße Freibauern zur sechsten und siebten Reihe vorkämpfen und den Gegner so zur Aufgabe zwingen.

Die deutliche Führung der Rietberger von 5:1 und eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett bewegte Michael Hutfilker und seinen Gegner dazu, den Punkt zu teilen. Doch Magnus Keller dachte in einer spannenden Partie nicht an Remis. Trotz der Zeitnot beider Konkurrenten konnte er bei einem Abtauschmanöver eine Leichtfigur gewinnen. Der Sieg war nur noch Formsache. Doch dem kam sein Gegner zuvor: Die Zeitklappe fiel beim 38 Zug.

Am Ende des Spieltages konnten die Rietberger bei einem Endstand von 6,5:1,5 getrost sagen: „Die Kampflosen hätten wir gar nicht gebraucht
S.R.
04.10.2009
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Am zweiten Spieltag der Bezirksliga gewann die 2. Rietberger Mannschaft gegen Wadersloh-Diestedde I.
Nach dem kampflosen 1:0 an Brett 2 konnte Magnus Keller (Brett 3) bereits nach weniger als 2 Stunden den ersten erspielten Sieg vermelden: Das drohende Erstickungsmatt am Königsflügel durch Dame und Springer zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Kurze Zeit später nahm Sebastian Rahe (Brett 4), der im Endspiel minimal schlechter stand, das Remisangebot seines Gegners an. Ihm folgte Lukas Kolbe (Brett 6), der ebenfalls ein Remis erzielte. Ersatzspieler Christian Ströhmeier zeigte seine Überlegenheit an Brett 8 und setzte seinen Gegner mit einem deutlichen Figurenüberschuss matt.
Beim Stand von 4:1 für Rietberg fehlte somit nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftssieg. Doch Michael Trost (Brett 1) und Michael Schalk (Brett 5) hatten weniger Figuren auf dem Brett als die Gegner. Den sicheren Sieg holte daher Hendrik Berenbrink an Brett 7: Ihm gelang es, aus einer ausgeglichenen Stellen drei verbundene Freibauern zu erkämpfen. Spitzenspieler Trost kam wie Phoenix aus der Asche und wandelte seine schlechte Stellung mit weniger Figuren ins genaue Gegenteil um. Leider blieb nach einem falschen Abtauschmanöver nichts von seinem hart erkämpfen Vorteil übrig, sodass er wie die Mannschaftskollegen Rahe und Kolbe ebenfalls den Punkt teilte. Den einzigen Verlust an diesem Tag hatte Michael Schalk hinzunehmen. Am Ende musste er sich mit einem Turm weniger geschlagen geben. Das klare 5,5:2,5 für die Rietberger war mehr als Balsam für die angeschlagene Mannschaftsseele nach der ärgerlichen Niederlage in Verl.
S.R.
25.09.2009
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Nach der Niederlage der ersten startete auch die zweite Mannschaft mit einer 3,5:4,5-Schlappe in die Saison. Dabei hätte das Gastspiel bei den Schachfreunden Verl statt auf dem schwarz-weißen Brett auch am grünen Tisch entschieden werden können. Denn zum einen griffen gleich drei Verler während der bereits laufenden Partien zu den Handys, um einen noch fehlenden Kollegen zum neuen Spiellokal zu lotsen; zum anderen nahm dieser verirrte Schachjünger erst (wenn auch kurz) nach halb elf am Brett Platz. Aber die Rietberger verzichteten auf Paragrafen-Reiterei. Sportlich!

Immerhin führte die SG Turm II durch einen kampflosen Punkt am dritten Brett zu Beginn mit 1 zu 0. Allerdings reichten anschließend die Siege von Magnus Keller und Michael Schalk sowie das Remis von Hendrik Berenbrink nicht zum Mannschaftssieg.

In der nächsten Runde (am 4. Oktober, nicht am 11. Oktober!!!) geht's gegen SC Wadersloh-Diestedde, der gegen den Bielefelder SK III in der ersten Runde 8 zu 0 kampflos gewann.

Die Ergebnisse von Verl I gegen Rietberg II im Detail:
1 Plaßmann,Dominik (2032-81) 1-0 Trost,Michael (1668-31)
2 Popiolek,Michael (1750-42) 0-1 Keller,Magnus (1754-35)
3 Hanswillemenke,Jens (1815-63) -:+ Rahe,Sebastian (1602-26)
4 Zahn,Ingo (-) 1-0 Hutfilker,Michael (1476-30)
5 Brinktrine,André (1489-25) 0-1 Schalk,Michael (1460-28)
6 Westerbarkei,Jens (1516-38) 1-0 Schiller,Johann (1504-12)
7 Siebert,Dustin (1416-30) 1-0 Kolbe,Lukas (1452-13)
8 Sehm,Heinz (1434-64) Remis Berenbrink,Hendrik (1290-9)
S.B.
11.05.2009
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Trotz einer 2,5:5,5-Niederlage gegen Vizemeister Brackwede V konnte die zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg am letzten Spieltag der Bezirksliga mit 5:13 Punkten den 8. Tabellenplatz halten. Damit sind die Emsstädter endgültig aller (auch theoretischen) Abstiegssorgen ledig.

Nachdem die Rietberger das Brett 4 dem Gegner kampflos überließen, sorgte Ersatzmann Florian Störck an Brett 8 mit einer Springer-Dame-Mattkombination für den Ausgleich. Ein Doppelschlag an den Brettern 2 und 4 reduzierte dann jedoch alle Siegeshoffnungen auf ein Minimum. Zunächst vergriff sich Thomas Ott bei der Abwicklung eines aussichtsreichen Qualitätsopfers und stellte einen Turm ein. Kurz darauf musste Michael Hutfilker die Segel streichen, nachdem sich seine Dame zu weit ins gegnerische Lager vorgewagt hatte und – von den eigenen nachrückenden Bauern eingeschlossen – nicht mehr zurückfand. Nach einem Remis von Sebastian Rahe (Brett 3) kam's noch dicker für Rietberg, als Lukas Kolbe (Brett 7) in ohnehin bedrängter Stellung eine Qualität verlor und aufgab. Damit stand es 1,5:4,5, und der Mannschaftssieg war endgültig dahin.
Dank Michael Schalks sauberem Start-Ziel-Sieg kam die SG Turm immerhin wieder um einen Punkt heran. Nach einem übermütigen Brackweder Läufereinschlag auf f7 spielte er mit einer Figur mehr und baute seinen Vorteil – trotz gelüfteter Königsstellung – kontinuierlich aus, bevor sein Gegenüber schließlich in verlorener Stellung über die Zeit ging.
Am längsten kämpfte Michael Trost am Spitzenbrett. Dank zweier verbundener Zentrumsfreibauern hatte er im Bauernendspiel gute Aussichten. Doch anstatt seine Landwirte weiter in Richtung der gegenüberliegenden Grundlinie zu schieben, rannte sein König den Brackweder Pendants hinterher – und musste feststellen, dass entstehende Freibauern auf zwei Flügeln für einen Monarchen allein einfach zuviel sind.

Als letztes Team steckt nun noch die dritte Mannschaft der SG Turm im Ligabetrieb. Noch zwei Spiele in der Kreisklasse (24. Mai und 7. Juni), dann beginnt auch hier die wohlverdiente Sommerpause...
05.04.2009
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg ist am vorletzten Spieltag weiter in Richtung Tabellenkeller geschlittert. Im Heimspiel gegen SK Sieker II gab es eine 2,5:5,5-Niederlage. Abstiegsgefahr besteht offenbar aber nicht.

Da allem Anschein nach aus der Verbandsklasse kein Absteiger in den Bezirk Bielefeld rutscht, steigt aus der Bezirksliga nur eine Mannschaft in die Bezirksklasse ab (siehe http://www.schachbezirk-bielefeld.de/regelungen/tob.php - Punkt 12.6). Aber was passiert, wenn sich eine Mannschaft freiwillig aus der Verbandsklasse in die Bezirksliga Bielefeld zurückzieht...???
In der letzten Runde, die am 10 Mai geschlossen in Rheda ausgespielt wird, geht's für Rietberg II gegen den Tabellendritten Brackweder SK V, der sich allerdings schon aus dem Aufstiegsrennen verabschieden musste. Zumindest ein Unentschieden würde Rietberg den jetzigen drittletzten Platz sichern. Andernfalls könnte Wadersloh mit einem Kantersieg gegen Schlusslicht Rheda noch an den Emsstädtern vorbeiziehen...

Noch kurz das Wichtigste vom Sieker-Spiel:
Michael Trost kann zwar in der ersten Mannschaft gewinnen, hat aber am Spitzenbrett von Rietberg II in dieser Saison einfach kein Glück und musste auch diesmal die Segel streichen. An Brett zwei sorgte Thomas Ott nach langem Kampf für das einzige Remis des Tages. Sebastian Rahe (Brett 3) stand im Mittelspiel schlechter, bog die Partie im Endspiel aber noch um und holte sich den vollen Punkt - ein Erlebnis, dass an diesem Tag auf Rietberger Seite leider nur noch Christian Ströhmeier (Brett 8) vergönnt war. Die Bretter 4 bis 7 gingen (zum Teil nach Schwerfiguren-Einstellern) allesamt an die Gäste aus Bielefeld.