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| Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 ist entschieden | 16.05.2026 |
| Kategorie: Vereinsturniere | Kommentare: 0 | |
| Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 der SG Turm Rietberg endete nach sieben Runden mit einem klaren, aber hart erkämpften Erfolg für Stefan Hiller, der sich damit erstmals den Titel sicherte. Der Titelverteidiger David Austermeier spielte erneut ein starkes Turnier, musste sich in diesem Jahr jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Hiller zeigte über weite Strecken eine beeindruckende Form, gewann sechs seiner sieben Partien und ließ nach seiner einzigen Niederlage gegen Herbert Langhorst keine Zweifel mehr an seinem Anspruch auf den Titel. David Austermeier blieb lange in Schlagdistanz und hielt das Rennen um die Meisterschaft offen. Eine der entscheidenden Begegnungen war sein frühes Remis gegen Ferdinand Schumacher, das sich im Nachhinein als vorentscheidend erwies. Zwar punktete der Titelverteidiger konstant und gewann wichtige Partien, aber die Niederlage im direkten Duell gegen Hiller in Runde fünf gab letztlich den Ausschlag. Mit 5,5 Punkten belegte er am Ende den zweiten Platz. Herbert Langhorst komplettierte das Spitzentrio. Sein Sieg gegen Hiller in der dritten Runde machte das Turnier noch einmal spannend und zeigte, dass er jederzeit in der Lage ist, auch die stärksten Gegner zu schlagen. Mit ebenfalls 5,5 Punkten verpasste er den Vizetitel nur aufgrund der Feinwertung. Im Mittelfeld ging es eng zu. Ferdinand Schumacher erreichte mit 4,5 Punkten einen starken vierten Platz und blieb bis zuletzt in Reichweite der Spitzengruppe. Dahinter sorgte Felix Baumann für die Überraschung des Turniers: Mit einer TWZ von 797 spielte er mutig auf, gewann vier Partien und landete auf einem hervorragenden fünften Rang. Auch Werner Martinschledde kämpfte sich nach einem schwierigen Start zurück und erreichte ebenfalls vier Punkte. Gleich fünf Spieler beendeten das Turnier mit drei Punkten, darunter Hans-Werner Maier, Michael Schalk, Klaus Hermann, Eberhard Austermann und Ulrich Baumann. Die Platzierungen wurden hier ausschließlich durch die Feinwertung entschieden. Am Tabellenende landeten Leo Baumann und Andreas Hartmeyer, die beide zwei Punkte erzielten und einzelne Achtungserfolge verbuchen konnten. |
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| E.A. | |
| Erste Mannschaft beendet Saison mit Unentschieden gegen Soest | 10.05.2026 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Bereits vor Beginn der Partien stand ein 0:1 - Rückstand aufgrund einer krankheitsbedingten Absage fest. Das erste ausgespielte Ergebnis war dann an Brett 1 zu melden. Cedric Kollenberg wurde in der Eröffnung überrascht und wählte in der Folge einen ungenauen Aufbau. In gedrückter Stellung wollte er einen Figurentausch forcieren, bei dem es sich jedoch um einen Einsteller handelte. Im Duell der Ersatzspieler an Brett 8 wurden die Theoriekenntnisse auf die Probe gestellt. In der extrem scharfen Variante musste Michael Schalk seinen König nach einem Springerschach unrochiert lassen, aber auch die lange Rochade des Gegners wies - ob der bereits vorangestürmten Bauern - einige Lücken auf. Am Ende war aber doch der weiße König derjenige, dem es an den Kragen ging - 0:3. Nun brauchte man schon viel Optimismus, um sich noch etwas Zählbares vorzustellen, doch die verbleibenden Partien sahen allesamt vielversprechend aus. Den ersten vollen Punkt des Tages steuerte David Austermeier (5) bei. Sein Gegner hatte unbedacht die lange Diagonale des Läufers geöffnet und musste somit einen Bauern und eine Qualität abgeben. Zwischenzeitlich orchestrierte er noch geschickt Gegenspiel, aber dank solider Verteidigung und dem passenden taktischen Schlag behielt David einen Turm mehr auf dem Brett. Anschluss - 1:3. Stefan Hiller an Brett 6 gewann in der Eröffnung einen Bauern. Allerdings hielt sein Gegner die Stellung geschickt geschlossen und blockierte den Damenflügel. Stefan rechnete lange an dem einzigen Bauernhebel am Königsflügel herum, verlor jedoch nach einer irritierenden Reposte seines Kontrahenten das Vertrauen in seine eigentlich immer noch komfortabel vorteilhafte Stellung und remisierte mit Dauerschach. Angenehm stand auch Julius Austermann (3), der in der Eröffnung erst den Ausgleich erreichen konnte und dann mehr und mehr die Kontrolle über die Partie gewann. In seine aktive Stellung investierte er viel Zeit, fand dabei aber keine wirklich vorteilhafte Fortsetzung. Mit wenig Zeit auf der Uhr wickelte er ein Turmendspiel ab, das aber keine Gewinnchancen mehr bot - Remis und 2:4. An Brett 7 spielte Herbert Langhorst mit den schwarzen Steinen eine strategisch überzeugende Partie. Bereits in der Eröffnung gelang es ihm, den Gegner in seiner Entwicklung empfindlich zu stören, sodass dessen Figuren lange unkoordiniert blieben. Den daraus entstandenen Druck hielt Herbert konsequent aufrecht und nutzte die bessere Stellung schließlich zum Übergang in ein gewonnenes Turmendspiel. Mit diesem wichtigen Sieg in der vorletzten beendeten Partie verkürzte er für die Türme auf 3:4. ![]() „Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz und Rang fünf - in der oberen Hälfte der Abschlusstabelle - haben wir in dieser Saison ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis erreicht“, zeigte sich der Mannschaftsführer zufrieden mit der Saisonbilanz. |
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| D.A. | |
| Turm III gewinnt zum Saisonabschluss | 10.05.2026 |
| Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Statt mit einem Blumenstrauß bewaffnet bei Muttern vorzusprechen, trafen sich heute – zeitgleich mit der Ersten – insgesamt 32 Schachspieler zum Mannschaftskampf in der Rietberger Südtorschule. Sechzehn davon kämpften in der Bezirksklasse gegen die "Rote Laterne": die Dritte aus Rietberg gegen die Sechste aus Gütersloh. Nachdem die Formalitäten erledigt und die Begrüßungsworte gesprochen waren, ging Rietberg sofort in Führung. Ein Gütersloher hatte offenbar doch die Mama vorgezogen und bescherte Hans-Werner Maier (Brett 6) einen freien Vormittag – 1 zu 0. Dann dauerte es eine Weile, bis sich Uli Baumann (5) dem gegnerischen Mannschaftsführer geschlagen geben musste. Nach nächtlichen Aktivitäten war er übermüdet angereist und entsprechend unkonzentriert – sein Gegner nahm darauf keine Rücksicht – 1 zu 1. An den unteren Brettern kam der Rietberger Nachwuchs zum Einsatz. Kai Wittenborg (8) drohte zunächst schnell unter die Räder zu geraten, denn sein Gütersloher Gegner machte mächtig Druck und Kais König war sich seines Lebens nicht mehr sicher. Doch dann – war es eine Falle, gegnerischer Übermut oder einfach nur eine Verwechslung der Buchstaben M und P ? – konnte Kai ein Remis verbuchen, da er keine gültigen Züge mehr ausführen konnte – 1,5 zu 1,5. Hannes Ullrich (7), der so clever war, die Mutter gleich mitzubringen, zeigte von Beginn an, dass er seine Scharte vom vierten Spieltag auswetzen und die Saison mit einer positiven Bilanz beenden wollte. Er hinderte seinen Gegner bis ins Endspiel daran, in Vorteil zu kommen, setzte ihn dann zunehmend unter Druck und ging als strahlender Sieger nach Hause – 2,5 zu 1,5. Marcel Küsterameling (3) hatte keinen guten Start in den Tag und geriet deutlich in Nachteil. Eigentlich bestand kaum Hoffnung, heute auch nur in die Nähe der Remisbandbreite zu kommen. Doch dann erklang ein herzzerreißendes Stöhnen seines Gegners: Durch einen Einsteller verschenkte dieser leichtsinnig Material und ließ Marcel wieder mit deutlichem Vorteil ins Spiel zurückkehren. Nun völlig konzentriert nutzte Marcel die Chance und gewann einen wichtigen vollen Brettpunkt für die Türme – 3,5 zu 1,5. Jetzt kehrte erst einmal eine Weile Ruhe im Spielsaal ein. - Dann endete auch die Partie von Agon Krasniqi (1). Er kam nach einer unpräzisen, aber dennoch ausgeglichenen Eröffnung erst im Mittelspiel durch einen fehlerhaften Bauernvorstoß in Nachteil – ein geplanter Doppelangriff ließ sich problemlos neutralisieren. Dadurch verlor er früh einen Bauern und im Endspiel einen weiteren, womit die Stellung endgültig verloren war. Sein Remisangebot wurde abgelehnt, und angesichts der klar besseren Endspielstellung seiner Gegnerin gab Agon schließlich auf – 3,5 zu 2,5. Eberhard Austermann (4) hatte sich vorgenommen, dass Turm III die Saison nicht auf dem letzten Tabellenplatz beenden würde. Also musste auch er von Anfang an konzentriert auf Vorteil spielen – was ihm gut gelang. Der Zwischenstand ließ zu keinem Zeitpunkt Raum für ein Remis-Angebot, also musste er mutig weiter Druck aufbauen und hoffen, nicht in einen Konter zu laufen. Seine sympathische Gegnerin verteidigte sich tapfer, hatte aber nicht mit Bauer Anton gerechnet. Als dieser heldenmutig nach a6 vorstürmte, erschien die weiße Fahne bei Schwarz – der Mannschaftssieg war gesichert – 4,5 zu 2,5. ![]() Damit ist die Saison 2025/2026 der Bezirksklasse Bielefeld abgeschlossen. Eberhards Wunsch, die "Rote Laterne" auf den letzten Metern noch abzugeben, ging in Erfüllung: Rheda kam über ein 4 zu 4 gegen Halle nicht hinaus, und sowohl der direkte Vergleich als auch die Brettpunkte sprechen nun für die Türme. Unser heutiger Gegner blieb dank der mehr gewonnenen Brettpunkte knapp vor uns. |
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| E.A. | |
| Turm III verliert gegen überlegene Gütersloher | 19.04.2026 |
| Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Bei bestem Frühlingswetter und einer freundlichen Begrüßung durch die Gastgeber begann unser Auswärtsspiel in Gütersloh in angenehmer Atmosphäre. Die Bretter waren bei unserer Ankunft bereits aufgebaut, die Stimmung war entspannt – ideale Bedingungen für einen langen Schachsonntag. Hans-Werner Maier (Brett 7) geriet früh unter Druck. Sein Gegner baute stetig mehr Initiative auf, und trotz zäher Verteidigung musste er schließlich aufgeben. Agon Krasniqi (1) spielte ein spannendes Duell gegen das gegnerische Geburtstagskind. Die Partie begann in der Grünfeld-Verteidigung, die beide sicher durch die Theorie führten. Danach wurde die Stellung lebendiger, kleine Ungenauigkeiten auf beiden Seiten sorgten für Dynamik. Agon brachte seinen Turm aktiv ins Spiel und setzte die gegnerische Dame mehrfach unter Druck, sodass sich ein Dauerschach-ähnliches Motiv ergab. In guter Stimmung und angesichts der sich wiederholenden Stellung einigte man sich auf ein Remis. Luis Kriener (2) spielte eine ruhige, kontrollierte Partie. Er hielt das Gleichgewicht über weite Strecken und ließ bis zuletzt nichts anbrennen. Der halbe Punkt war sauber herausgespielt. Felix Baumann (8) kämpfte tapfer, musste aber letztlich die klare Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Eine Partie, aus der er viel Erfahrung mitnimmt. Klaus Hermann (3) stand zunächst solide, verlor dann jedoch den Faden und geriet in eine Stellung, die sich nicht mehr halten ließ. Trotz aller Versuche fand er keinen Weg zurück in die Partie. Ulrich Baumann (6) sorgte für den Lichtblick des Tages. Trotz konzentriertem Spiel geriet er in Nachteil. Dann patzte sein Gegner eine Figur weg und gab daraufhin sofort auf. Dieser Sieg ließ kurzzeitig noch einmal Hoffnung auf ein knapperes Mannschaftsergebnis aufkommen. Marcel Küsterameling (4) erwischte keinen glücklichen Tag und verlor überraschend und obwohl alle annahmen, er würde besser stehen. Damit war der Mannschaftskampf bereits entschieden. Eberhard Austermann (5) kam gut aus der Eröffnung und in ein ausgeglichenes Mittelspiel. Da sich bereits einiges Material abgetauscht hatte und alle Rietberger Mannschaftskollegen schon auf dem Heimweg waren, bot er Remis an. Dieses wurde angenommen und brachte den letzten halben Punkt des Tages. Der Endstand lautete 5,5 : 2,5 für Gütersloh V. Weiter geht es am 10.05.2026 zuhause gegen Gütersloh VI. |
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| E.A. | |
| Cedric Kollenberg verteidigt Stadtmeister-Titel | 24.03.2026 |
| Kategorie: Stadtmeisterschaften | Kommentare: 0 | |
| Die 27. Offenen Rietberger Stadtmeisterschaften im Schnellschach sind entschieden. 64 Teilnehmer – darunter sechs frühere Turniersieger – kämpften um den Titel des Rietberger Stadtmeisters 2026. Neben zahlreichen Spielern aus acht Vereinen traten auch acht Hobbyspieler an, die teils beachtliche Ergebnisse erzielten. Auch viele junge Schachfreunde nutzten die Gelegenheit, erste Turniererfahrungen zu sammeln oder diese zu vertiefen. Nach der Begrüßung durch Rietbergs Ortsvorsteher Bertwald Adrian und den Vorsitzenden der SG Turm Rietberg, Ferdinand Schumacher, starteten sieben spannende Runden mit jeweils fünfzehn Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Gespielt wurde nach dem Schweizer System. In den Pausen standen kühle Getränke, Kaffee und Kuchen für Spieler und Zuschauer bereit. Von Beginn an ließ Cedric Kollenberg keinen Zweifel daran, dass er seinen Titel verteidigen wollte. Mit sieben Siegen aus sieben Partien blieb er ungeschlagen und erhielt am Ende verdient den Wanderpokal. Platz zwei ging – wie schon im Vorjahr – an Oliver Flöttmann. Dritter und damit bester Gastspieler wurde Thomas Biernath (Rhedaer SV / 5,5 Punkte), punktgleich mit Meinolf Kemper (SK Delbrück). Platz fünf belegte Frank Seliger (Gütersloher SV / 5,0 Punkte). Ebenfalls fünf Punkte erreichten Julius Austermann (Turm Rietberg) und Nico Glatt (SK Stukenbrock). Sonderwertungen Bester Senior (Ü70): Rigobert Ophoff (Rhedaer SV / 4,5 Punkte). Der 94-Jährige bewies eindrucksvoll, dass man Schach bis ins hohe Alter erfolgreich spielen kann. Bester Jugendlicher (U16): Alexander Döding (Rhedaer SV / 4,5 Punkte) Bester Jugendlicher (U12) Hannes Ullrich (SG Turm Rietberg /2,5 Punkte) Beste Hobbyspieler: Werner Fechner und Jan Penner (jeweils 5,0 Punkte). Bei den Jugendlichen: Jonas Vögeler (3,0 Punkte). Bei der abschließenden Siegerehrung gab es Pokale für die Sieger, alle Teilnehmer erhielten zudem Sachpreise. Die Schachgemeinschaft Turm Rietberg bedankt sich herzlich bei ihren Unterstützern: Stadt Rietberg, Sparkasse Gütersloh-Rietberg, Edeka-Center Lüning, Backhaus Liening, Kaffeerösterei EOS. |
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| E.A. | |

