Kommentare zu

Erste Mannschaft beendet Saison mit Unentschieden gegen Soest

Bereits vor Beginn der Partien stand ein 0:1 - Rückstand aufgrund einer krankheitsbedingten Absage fest.

Das erste ausgespielte Ergebnis war dann an Brett 1 zu melden. Cedric Kollenberg wurde in der Eröffnung überrascht und wählte in der Folge einen ungenauen Aufbau. In gedrückter Stellung wollte er einen Figurentausch forcieren, bei dem es sich jedoch um einen Einsteller handelte.

Im Duell der Ersatzspieler an Brett 8 wurden die Theoriekenntnisse auf die Probe gestellt. In der extrem scharfen Variante musste Michael Schalk seinen König nach einem Springerschach unrochiert lassen, aber auch die lange Rochade des Gegners wies - ob der bereits vorangestürmten Bauern - einige Lücken auf. Am Ende war aber doch der weiße König derjenige, dem es an den Kragen ging - 0:3.

Nun brauchte man schon viel Optimismus, um sich noch etwas Zählbares vorzustellen, doch die verbleibenden Partien sahen allesamt vielversprechend aus.

Den ersten vollen Punkt des Tages steuerte David Austermeier (5) bei. Sein Gegner hatte unbedacht die lange Diagonale des Läufers geöffnet und musste somit einen Bauern und eine Qualität abgeben. Zwischenzeitlich orchestrierte er noch geschickt Gegenspiel, aber dank solider Verteidigung und dem passenden taktischen Schlag behielt David einen Turm mehr auf dem Brett. Anschluss - 1:3.

Stefan Hiller an Brett 6 gewann in der Eröffnung einen Bauern. Allerdings hielt sein Gegner die Stellung geschickt geschlossen und blockierte den Damenflügel. Stefan rechnete lange an dem einzigen Bauernhebel am Königsflügel herum, verlor jedoch nach einer irritierenden Reposte seines Kontrahenten das Vertrauen in seine eigentlich immer noch komfortabel vorteilhafte Stellung und remisierte mit Dauerschach.

Angenehm stand auch Julius Austermann (3), der in der Eröffnung erst den Ausgleich erreichen konnte und dann mehr und mehr die Kontrolle über die Partie gewann. In seine aktive Stellung investierte er viel Zeit, fand dabei aber keine wirklich vorteilhafte Fortsetzung. Mit wenig Zeit auf der Uhr wickelte er ein Turmendspiel ab, das aber keine Gewinnchancen mehr bot - Remis und 2:4.

An Brett 7 spielte Herbert Langhorst mit den schwarzen Steinen eine strategisch überzeugende Partie. Bereits in der Eröffnung gelang es ihm, den Gegner in seiner Entwicklung empfindlich zu stören, sodass dessen Figuren lange unkoordiniert blieben. Den daraus entstandenen Druck hielt Herbert konsequent aufrecht und nutzte die bessere Stellung schließlich zum Übergang in ein gewonnenes Turmendspiel. Mit diesem wichtigen Sieg in der vorletzten beendeten Partie verkürzte er für die Türme auf 3:4.

Endtabelle
Endtabelle
Den Ausgleich zum 4:4 holte dann Sven Behler (Brett 2). Er konnte in seiner ersten Weiß-Partie der Saison seinem Gegner früh das Rochaderecht nehmen und hatte positionellen Vorteil. Als die Stellung zu verflachen drohte, gelang ihm ein vorteilhafter Damentausch mit Bauerngewinn. Von da an war es ein Spiel auf zwei Ergebnisse. Aber der Gegner machte es Sven mit starker Gegenwehr und fiesen taktischen Fallen schwer. Die Abwicklung ins Turmendspiel brachte schließlich nach 67 Zügen den Sieg.

„Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz und Rang fünf - in der oberen Hälfte der Abschlusstabelle - haben wir in dieser Saison ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis erreicht“, zeigte sich der Mannschaftsführer zufrieden mit der Saisonbilanz.

Bisher sind noch keine Kommentare vorhanden ...



Kommentar hinterlassen


fettkrusivunterstrichenlinks ausrichtenzentriertrechts ausrichtenLink einfuegenEmail Adresse einfuegenBild einfuegenZitat einfuegenCode einfuegenPHP Code einfuegen


Die Summe aus 5 + 2 =